Manuelle Therapie

Die Chirotherapie ist eine uralte Behandlungsmethode. Schon Hippokrates sagt: „Die Wirbelsäule trägt Ursache und Wirkung in Eins“ und beschrieb, dass man Wirbel zurechtrücken müsse. Die Funktionsstörungen im Bereich der Wirbelsäule treten auch bei Funktionsstörungen der inneren Organe auf, so dass die Untersuchung und Behandlung solcher Störungen immer auch Diagnosehinweise auf innere Erkrankungen beinhaltet.
Die manuelle Therapie ist die Behandlung rückbildungsfähiger Funktionsstörungen der Wirbelsäule und der Gelenke. Nach unseren heutigen Erkenntnissen ist die Ursache eine Reflexstörung, die von den sogenannten Nozirezeptoren –Empfangsorganen, die vor Schäden schützen- der Muskulatur der Wirbelsäule und der Gelenke ausgeht (Blockierung).
Eine Blockierung führt nach einiger Zeit zu Schmerzen und vielfältigen Beschwerden, die oft gar nicht mit der Wirbelsäule oder einem Gelenk in Verbindung gebracht wird.
Sehr oft bestehen Blockierungen über sehr lange Zeiträume, manchmal sogar seit der Geburt oder frühen Kindheit. Eine länger bestehende Blockierung zieht in der Regel weitere Blockierungen nach sich, so dass es häufig zu einer „Kettenreaktion“ kommt und zahlreiche Blockierungen im gesamten Körper vorhanden sein können.
Die Chirotherapie hat sich in den letzten Jahrzehnten intensiv weiterentwickelt und gehört heute zu den sanftesten medizinischen Behandlungsmethoden.
Die Chirotherapie ist keine Allheilmethode, aber es gibt sehr viele Krankheitsbilder, die sich aus Gelenkblockierungen entwickeln können:

Halswirbelsäule:
Kopfschmerzen, Dreh- und Schwankschwindel, Hörstörungen, Ohrgeräusche, Hörsturz, Sehstörungen, Kloßgefühl, rauher Hals, rauhe Stimme, Schmerzausstrahlung im Gesicht, Konzentrationsstörungen, rasche Ermüdbarkeit, Schlagstörungen, Herzschmerzen, Schulterschmerzen, Tennisellenbogen, psychische Veränderungen.

Brustwirbelsäule:
Oberbauchschmerzen, Schmerzen im Rippenbereich, Herzbeschwerden, Störungen der Atmung, Magen- und Verdauungsstörungen

Lendenwirbelsäule:
Schmerzen in der Nierengegend, Darmkrämpfe, Unterleibsbeschwerden bei Frauen, Prostatabeschwerden, Leistenschmerzen, Hüftbeschwerden, Bein- und Knieschmerz, Fußschmerzen

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